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Abi-Jahrgang '99 des Schulzentrums Lahnstein

   
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Berlin

Gruppenfoto Unsere Studienfahrt führte uns (15 Leute + Frau Leitz und Herr Pammer) in die Hauptstadt und Metropole Berlin. Die Hinfahrt fing schon sehr turbulent an: Herr Pammer hat unsere Fahrkarten verloren, und da unser Zug beim Umsteigen auf einmal auch noch verschwunden war, durften wir mit einem ICE weiterfahren.

Unsere Fahrt war besonders für die Mädels und für einen gewissen "Stefaaaan" ein sehr erotisches Erlebnis. Als Tanja und Claudia D. die Bauarbeiter am Potsdamer Platz fotografieren wollten, fingen diese unter starkem Beifall an zu strippen. Allerdings nahmen wir beim ersten Anblick der Bierbäuche schnell Reißaus um vor noch Schlimmeren verschont zu bleiben. Auch "Stefaaaan", der zu der in der Jugendherberge ebenfalls anwesenden Behindertengruppe gehörte, traf die Liebe seines Lebens: Claudia W. Diese Liebe war aber leider sehr einseitig, und weil "Stefaaaan" sich als sehr hartnäckig erwies, mußte Claudia sich beim Eintreffen in der Jugendherberge spontan verkleiden (Sonnenbrille von H & M, Kopftuch und andere Jacke), doch Stefan ließ sich nicht täuschen und schloß seine Auserwählte sofort liebevoll in die Arme. Der Abschied war auch sehr herzzerreißend und hatte fast schon Rosamunde Pilcher-Qualitäten.

Auf unserer Kursfahrt mußten wir natürlich auch etwas lernen. Wir besuchten zahlreiche Museen, die besonders auf eine betimmte Person (Claudia D.) eine sehr einschläfernde Wirkung hatten. Besonders der Besuch im Fluchthilfemuseum Checkpoint Charly gab uns einige Anregungen, die wir spontan zur Flucht aus diversen anderen Museen nutzten.

Herr Pammer Um die Freizeit zwischen den Museumsbesuchen nicht zu verlängern, hatten Herr Pammer und Frau Leitz die Idee, daß jeder, der zu spät zum Treffpunkt kommt, 50 Pfennig pro Minute zahlen muß, mit dem Resultat, daß Herr Pammer und Frau Leitz selbst am meisten bezahlen mußten. Das Geld reichte sogar für eine Trinkrunde am letzten Abend, die wir natürlich in unserer Stammkneipe Café Klatsch (nur etwa 50 m von unserer Jugendherberge entfernt) einnahmen. Dieses Lokal hatte rund um die Uhr geöffnet mit rund um die Uhr demselben Kellner, was wir rund um die Uhr ausnutzten. Auch an Sylvias 18. Geburtstag gab es für uns eine Runde im Café Klatsch. Morgens beim Frühstück wurde das Geburtst agskind auch nach Strich und Faden verwöhnt. Sylvia bekam eine Krone, Michi und Martina S. waren ihre Diener und erfüllten ihr jeden Wunsch. Die anderen Gruppen im Frühstücksraum fühlten sich in Kindergartenzeiten zurückversetzt.

Auch wurden alle möglichen Details auf der Hip/Hop-Liste festgehalten, sozusagen die In- und Out-Liste unserer Kursfahrt. Hip waren zum Beispiel die Sonnenbrillen von H & M für 90 Pfennig und Hop war "Stefaaaan". Hiphip waren zum Beispiel Herr Pammers tolle Schlappen.

Jungs waren bei unserer Berlinfahrt leider Mangelware, es waren nur zwei dabei (Max und Jens). Wir hoffen jedoch, daß sie sich in ihrer Rolle als "Hähne im Korb" wohlgefühlt haben.

Auch das "Bierdeckel-von-der-Tischkante-schleudern-und-nach-einer-Drehung-wieder-auffangen" wurde zu einer beliebten Sportart im Café Klatsch. Den Rekord stellten Tanja und Herr Pammer auf. Sie schafften immerhin 35 Bierdeckel übereinander.

Alles in allem war es eine sehr lustige Fahrt, bei der viel gelacht wurde und die wohl jeder lange in Erinnerung behält.

Julia, Claudia W.