Abi

Abi-Jahrgang '99 des Schulzentrums Lahnstein

   
Home
 
Abi-Zeitung
 
Adressen
 
Bilder
 
Links
 
Gästebuch
 
 

Belgien

Wieder Erwarten fand unser gesamter Hausrat sowie das halbe Sortiment des ALDI Lahnstein mit Hilfe unserer phantastischen Packkünste in Thörmers Familienkutsche Platz.

Türen zu - und ab ging's nach links oben (für Laien: Nordwest = Belgien).

Abfahrtspunkt 23 wurde uns zum Verhängnis. Als die Ampel auf Grün sprang, benötigten wir notgedrungen den 1. Gang. Das Getriebe war da anderer Meinung. Mit Müh und Not überquerten wir die viel befahrene Kreuzung und erreichten glücklicherweise einen Parkplatz (Berca), bevor der Rückwärtsgang gar nicht mehr rausging.

Nach Stunden und hunderten von Telefonaten kam dann die ersehnte Rettung. Der Schweißprinz schleppte uns ab. Er schenkte uns einen Karton, der unsere Stimmung den Höhepunkt erreichen ließ. Nach halsbrecherischer Taxifahrt (120 in der 50er Zone), beluden wir unser neues Auto, welches leider ein geringeres Fassungsvermögen als der Passat Kombi hatte. Doch der Fiat Punto brachte uns ohne Schaltprobleme nach zweimaliger Fahrt an unser langersehntes Ziel.

Dort wurden wir von unseren überaus besorgten, mitfühlenden Mitschülern aufs Herzlichste begrüßt ("Wo bleibt Ihr so lange ?").

Die erste Flasche Sekt war schnell geleert. Es sollte nicht die letzte sein...

Schnell hatten wir unseren Schlafrhythmus den Verhältnissen angepaßt, Ausnahmen bestätigen die Regel (Sylvia: "Ich hab euch doch nicht geweckt?!"). Fliegende Toastbrote, Spaghettis an der Decke, steppende Hausfrauen, nächtliche Beach-Volleyball-Sessions und Mambo Nr. 5 verschönerten unseren Alltag.

Wir lernten einige Mitschüler von ihrer besten (?) Seite kennen. Wer hätte gedacht, daß delikater Kartoffelsalat nur aus Kartoffeln und Essig besteht, oder daß Ravi den Begriff "Stilles Örtchen" etwas zu genau nimmt? Oder wer hätte auch nur im geringsten erahnt, daß (laut Julia) die SPD den roten Farbbeutel geworfen, Denise eine Rolltreppenphobie und Sascha eine ausgeprägte Affinität zur alkoholischen Gärung hat? Daß Max' Lieblingsgetränk Essig ist, war wohl auch keinem bekannt.

Doch auch der abenteuerliche Reiz kam in diesem Urlaub nicht zu knapp! Todesmutig wagten sich nur einige wenige die Rutschen hinunter zu rasen, war es doch stets vorprogrammiert, daß man in den Kurven in einen Pulk kreischender Päns geschleudert wurde und das Mörderteil nicht ohne mindestens zehn ernsthafte blaue Flecken, Schürfwunden und Frakturen verlassen konnte.

Gegen die Kraft des Wassers ist man eben machtlos, oft allerdings auch gegen die, die von oben wirkt. Das von uns zum Schlachtfeld erklärte Außenbecken wurde Zeuge erbitterter (Tunk-)Kämpfe. Manch einer schluckte wohl nie zuvor soviel Wasser wie unter Ravis Einfluß.

Unglaublich ist außerdem, daß wir Peter Alexander aus Siegburg persönlich kennenlernen durften ("Ich heiß' net Peter!") - Hoch lebe König Fußball, oder heißt der etwa auch Michaela?

Unsere Abende waren von Genußmitteln (Sangria in Maßen), diversen Spielchen, Karaokedarbietungen und Gruppendiskussionen über spitale Themen geprägt (Michi: "Meine Nase ist gebrochen, hab ich das schon erzählt?").

Peter legte sein Spaßbremsenimage ab, ließ sich verschiedene Dinge nochmals durch den Kopf gehen (!) und wurde zum flämischen Schürzenjäger gekürt. Auch als Grillmeister profilierte er sich und war stets zu Diensten.

Unter Rubrik "unglaublich aber wahr" sind an erster Stelle unsere Twins zu erwähnen: Sie waren tatsächlich dabei!!

Sylvia zettelte eine Revolution an, brach alle Tabus und forderte Chips für das Volk! Wir danken Dir für Dein Engagement.

Ferner danken wir den geliebten und gehaßten Kalorien, dem Spielplatz am Schwimmbad ("Wir wollen hüpfen!"), dem erotischen HUK-Mann (gell, Bernadette ?!), Denise' Entertainment und allen anderen, die das Training unserer Lachmuskeln gefördert haben.

Unvergeßlich und doch wahr:

We will survive!

Michi, Melanie & Denise